Aufruf zum „Solidarischen Frühling Neustadt ’26“

  • Zum Programm des Solidarischen Frühlings Neustadt ’26 (#SFN26)

Zum zweiten Mal veranstaltet eine Reihe von Initiativen und Organisationen aus Neustadt und der Rhein-Neckar-Region den „Solidarischen Frühling Neustadt ’26“. Während im letzten Jahr der Freundeskreis Hambacher Fest 1832 die Initiative ergriffen hatte, hat in diesem Jahr das Regionale Bündnis gegen Rechts Neustadt beschlossen, erneut eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Solidarischer Frühling Neustadt“ zu organisieren. Mit Erfolg! Ein vielfältiges Programm ist zustande gekommen und mehr unterstützende Organisationen als im letzten Jahr beteiligen sich. Erneut tritt der #SFN26 mit Aktionen, Veranstaltungen und Versammlungen ein für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, den respektvollen Umgang mit Geflüchteten, internationale Zusammenarbeit, Frieden und Klimaschutz. Nachfolgend der gemeinsame Aufruf .

Wir rufen auf zu einer lebendigen Demokratie, die nicht zusieht, wenn Menschen ausgegrenzt, bedroht oder gegeneinander aufgehetzt werden.„

Wir rufen auf zu einer Stadtgesellschaft, die Haltung zeigt: für Menschenwürde, für Freiheit, für Solidarität, für Frieden und für eine offene Zukunft. Menschenrechte sind unverhandelbar – in Neustadt und überall.

Der Solidarische Frühling steht für Erinnerung und Verantwortung. Er erinnert an die Verbrechen des Nationalsozialismus, an Verfolgung, Deportation und Ermordung. Er erinnert an die Menschen, die entrechtet, verschleppt und vernichtet wurden – und an jene, die widerstanden, halfen, schützten und nicht schwiegen. Erinnerung ist für uns kein Blick zurück aus sicherer Entfernung. Erinnerung heißt, die Gegenwart ernst zu nehmen.

Denn auch heute erleben wir, wie demokratische Werte angegriffen werden. Antisemitismus, Rassismus, autoritäres Denken und rechte Geschichtsfälschung treten wieder offen auf.

Das Hambacher Fest und seine demokratische Tradition werden von rechts vereinnahmt und verdreht. Dagegen setzen wir Wissen, Widerspruch und gemeinsames Handeln. Wir lassen nicht zu, dass die Geschichte der Freiheit gegen die Freiheit selbst gewendet wird.

Hambacher Schloss Hambach ist bunt

Neustadt trägt demokratische Geschichte in sich. Dieser Ort steht für Aufbruch, für Öffentlichkeit, für das Recht, die Stimme zu erheben. Aber Demokratie ist kein Titel, den man sich einmal gibt und dann behält. Sie muss geschützt, verteidigt und im Alltag gelebt werden – in der Schule, auf Plätzen, in Vereinen, in Kirchen,
in Kulturorten, in Gesprächen und im Widerspruch gegen Menschenfeindlichkeit.

Darum bringen wir Menschen zusammen: zum Erinnern, zum Lernen, zum Diskutieren, zum Zuhören, zum Singen, zum Streiten für eine gemeinsame Sache.

Der Solidarische Frühling zeigt: Demokratie lebt dort, wo Menschen nicht wegsehen. Wo sie
Verantwortung füreinander übernehmen. Wo sie sich einmischen. Wo sie laut bleiben gegen Hass und entschlossen bleiben für eine solidarische Gesellschaft.

Wir stehen für eine Zukunft, in der Menschenwürde nicht
verhandelbar ist.
Wir stehen für eine Stadt, die sich nicht einschüchtern lässt.
Wir stehen zusammen – gegen Rechts, gegen Antisemitismus, gegen das Vergessen.

Macht mit. Kommt vorbei. Mischt euch ein.

Spenden!

Spenden zur Unterstützung des #SFN26 mit dem Verwendungszweck „Bündnis“ auf das Konto der Friedensinitiative e.V. Neustadt/Weinstraße
IBAN: DE46 5465 1240 1000 4509 89
BIC: MALADE51DKH
Sparkasse Rhein-Haardt

Die Programmbroschüre als PDF

  • Amnesty International
  • attac Neustadt/Weinstraße
  • DGB Stadtverband Neustadt
  • Engagierte Jugend Neustadt e.V.
  • Freundeskreis Hambacher Fest 1832
  • Friedensinitiative Neustadt e.V.
  • Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt
  • GEW
  • Neustadt bleibt bunt
  • Omas gegen Rechts Neustadt an der Weinstraße
  • Regionales Bündnis gegen Rechts Neustadt
  • Seebrücke
  • Viele Kulturen eine Stadt
  • VVN-BdA
  • Wald- und Wanderverein e.V. die Waldschatten
  • Weinstraßen Antifa

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