Der Blog zum Hambacher Fest von 1832 und den rechten Umtrieben auf dem Hambacher Schloss heute – herausgegeben vom Freundeskreis Hambacher Fest


Max Otte zieht Klage gegen die Hambach-Gesellschaft zurück

(18.11.2020) In dem Rechtsstreit Max Otte gegen die Hambach Gesellschaft vor dem Amtsgericht Neustadt wollte sich Otte in die Hambach Gesellschaft als Mitglied einklagen. Dies vor Gericht durchzusetzen war mehr oder weniger aussichtslos. Zwei Verfahren von Otte Anhängern in gleicher Sache waren bereits verloren gegangen. Deshalb hat Otte nun seine Klage zurückgezogen, um eine formelle Niederlage zu vermeiden. Trotzdem hat ihm die Hambach Gesellschaft zugesagt, dass er in ihrem Jahrbuch einen Beitrag veröffentlichen könne. Das hat Irritationen, Unverständnis, Entsetzen ausgelöst. Mehr dazu im Blogbeitrag.

Stadtrat für „Demokratiestadt“ Neustadt und gegen eine Vereinnahmung des Hambacher Schlosses

(30.10.2020) Der Neustadter Stadtrat bekannte sich – einstimmig – in einem Grundsatzbeschluss „zur Profilierung von Neustadt an der Weinstraße als Demokratiestadt“ und gab – mit großer Mehrheit – eine „Erklärung gegen die Vereinnahmung des Hambacher Schlosses“ ab. Auf der Sitzung am 29. September, Tagungsort war passenderweise das Hambacher Schloss, wurden damit zwei wichtige Beschlüsse gefasst, die helfen können, den schwarz-braunen Spuk auf dem Hambacher Schloss zu beenden und das Hambacher Fest von 1832 noch besser als Markstein der Deutschen auf dem Weg zur Demokratie zu verankern. Mehr dazu im Blogbeitrag.

Hambacher Schloss (Foto: Flyfoto.de)

Was Sie schon immer über die Stiftung Hambacher Schloss wissen wollten …

(30.9.2020) In den Diskussionen zu Max Ottes Aktivitäten auf dem Hambacher Schloss wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob denn die Stiftung Hambacher Schloss nicht deutlicher gegen den Missbrauch des Hambacher Festes von 1832 durch Max Otte und seine rechtsextremen Freunde vorgehen oder diesen sogar verhindern könnte. Im ersten Teil des Beitrags zur Stiftung Hambacher Schloss wird grundsätzlich die Struktur der Stiftung, ihre Aufgaben, Finanzen und Kompetenzen beschrieben und auch auf die Betriebs-GmbH eingegangen, die für die Vermietung externer Veranstaltungen auf dem Schloss zuständig ist. Im zweiten Teil des Beitrags gehen wir auf unsere Erfahrungen aus den letzten drei Jahren in der Auseinandersetzung mit der Stiftung in Bezug auf Ottes Agieren auf dem Schloss ein.

Max Otte preist Vera Lengsfeld

(13.8.2020) Einige AfD-Prominenz hatte sich am 10.7.2020 bei Max Otte auf dem Hambacher Schloss versammelt. Der Kreis war coronabedingt mit knapp 70 Leuten eng gezogen, der Preis dafür mit 195 Euro entsprechend exklusiv. Max Otte vergab an Vera Lengsfeld, die schon 2018 auf dem Schloss eine Rede halten durfte, seinen sog. Preis für Zivilcourage. Auf ihre Preisrede sowie über die Aktionen der Zivilgesellschaft gegen Ottes erneutem Missbrauch des Hambacher Festes von 1832 gibt es mehr zu lesen im Rückblick auf das dritte sogenannte neue Hambacher Fest .

Diskussionsgruppe am 10.7.2020 vor dem Hambacher Schloss (Foto: privat)

Breite Unterstützung für öffentliche Erklärung gegen den Missbrauch des Hambacher Festes von 1832

(8.7.2020) Die öffentlichen Erklärung gegen Max Ottes drittes sog. neues Hambacher Fest hat in kurzer Zeit eine breite Unterstützung von Persönlichkeiten aus Neustadt und der gesamten Region erhalten hat. Beeindruckend die politische Bandbreite von Politikerinnen und Politikern aus Neustadt und der gesamten Region, die die „Erklärung“ gezeichnet haben. Bekannte Persönlichkeiten aus dem Bereich von Bildung, Kultur und Wissenschaft und viele weitere Männer und Frauen treten mit ihrem Namen gegen den Missbrauch des Hambacher Festes auf. Einen Überblick hier.

Max Ottes Anhänger beim Amtsgericht Neustadt erneut gescheitert

(6.4.2020) Auch im zweiten Verfahren von Anhängern Max Ottes gegen die Hambach-Gesellschaft auf Mitgliedschaft in derselben ist der Kläger gescheitert. Die Klage wurde vom Amtsgericht Neustadt abgewiesen, die Hambach-Gesellschaft muss den Kläger nicht in den Verein aufnehmen. Auch das Landgericht Frankenthal hat in einem Berufungsverfahren eines anderen Klägers in gleicher Sache die Berufung verworfen. Dem Rechtsanwalt der Klägerseite wurde vom Landgericht nahe gelegt, in dieser offensichtlich aussichtslosen Angelegenheit von weiteren Berufungen abzusehen. Zu den Hintergründen und der Urteilsbegründung ein Bericht auf dem Hambach1832.blog.